Vorstellung Bernhard Demel, Dipl-Umweltwiss.

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      Bernhard DemelBernhard Demel
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      Mein Name ist Bernhard Demel, ich bin Diplom-Umweltwissenschaftler und habe an der Universität-Gesamthochschule Essen Ökologie studiert.
      Meine Studienschwerpunkte lagen im Bereich Botanik und Geologie; als Diplomarbeit erstellte ich eine Vegetationskartierung. Nach meinem Studium verschlug es mich zuerst in den Bereich Landschaftsplanung und dann immer stärker in die Natur- und Umweltbildung. Auch in meiner Freizeit und ehrenamtlich setze ich mich für Natur und Umwelt ein – u.a. beim NABU, bei der DGfM und eben beim BV-Umwelt.

      Nachdem dort das Amt des Ersten Vorsitzenden vakant wurde, trug man dieses an mich heran und ich übernahm, zunächst übergangsweise, mittlerweile aus Überzeugung und mit Motivation, die Verantwortung dieses Ehrenamtes. Zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern und Aktiven wollen wir nun den BV-Umwelt gemeinsam voranbringen.

      Wir alle sind durch Beruf und anderweitige Verpflichtungen zwar eingeschränkt; trotzdem gibt jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten sein Bestes. Und so gestalten sich trotz der zeitlichen Einschränkungen besagte anderweitige Aktivitäten durchaus segensreich für den BV-Umwelt (Stichworte Öffentlichkeitswirksamkeit und Vernetzung!): bspw. bin ich seit Jahren ehrenamtlich beim NABU Ruhr aktiv, u.a. als Leiter der AG Botanik und ehemals langjähriges Vorstandsmitglied; auch beim Naturschutzverein Volksgarten in Essen-Kray arbeite ich im Vorstand mit. Ferner vertrat ich lange Jahre den NABU beim lokalen Runden UmweltTisch Essen (RUTE; wo ich heute den BV-Umwelt vertrete) und die Natur- und Umweltschutzverbände in der Veranstaltergemeinschaft des lokalen Senders Radio Essen. Außerdem arbeite ich bei der „Biologischen Gesellschaft für das rheinisch-westfälische Industriegebiet Essen“ mit und bin Pilzsachverständiger (PSV) der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Lokal und regional bin ich daher kein unbeschriebenes Blatt (auch in bezug auf die Medien: zahlreiche Zeitungs- und Radiointerviews sowie TV-Auftritte) – wovon man sich bei einer Suche im Internet unter meinem Namen plus Stichworten wie „Natur“, „Pilze“ oder „NABU“ gerne überzeugen kann.

      Wie kam ich zu alledem – und dann auch noch zum BV-Umwelt?
      Nun, bereits als Kind und Jugendlicher war ich an Natur und Naturwissenschaften gleichermaßen interessiert wie fasziniert. Dabei bin ich beruflich eigentlich ein „Spätberufener“, denn ursprünglich absolvierte ich eine gewerblich-technische Ausbildung als Elektromechaniker – was mir für mein weiteres Leben zwar weitreichende Vorteile verschaffte, wie Einblicke in Arbeitswelt, Wirtschaftswesen, Verwaltung, Handel und Gesellschaft – aber meinen Interessen und Vorlieben nie genüge tat – – – weshalb ich schließlich mit Begeisterung (über den zweiten Bildungsweg) ein Studium der Ökologie in Essen begann und im Jahre 2003 mit dem Titel des Diplom-Umweltwissenschaftlers absolvierte. Meine Studienschwerpunkte lagen „im grünen Bereich“, vorwiegend in der Botanik und Geologie, und eine Vielzahl an vorwiegend botanisch ausgerichteten Exkursionen führten mich in so faszinierende Teile der Welt wie Teneriffa, Griechenland, Island oder die Türkei.

      Nach dem Studium nahm ich auf freiberuflicher Basis Auftragsarbeiten wie ökologische Kartierungen an und schlug dann verstärkt die Richtung der Natur- und Umweltbildung ein, in der ich auch heute noch vorwiegend tätig bin. So arbeite ich u.a. als Kursleiter in der Schule Natur im Grugapark in Essen, beim RVR im Rahmen der Route-Industrie-Natur und in der Ganztagsschulbetreuung. Mein besonderes Augenmerk gilt hier grade auch der Integration von Kindern von Migranten, denen es mangels Hintergrundwissen zur hiesigen Natur nur selten möglich ist, einen Bezug zu selbiger zu schaffen. Auf lokaler und regionaler Ebene stehe ich daher, auch im Rahmen des BV-Umwelt, in diesem Aufgabenfeld gerne zur Verfügung.

      Wenn ich auf diese Weise auch quasi mein Hobby zum Beruf gemacht habe, so wurde mir doch auch hier bereits frühzeitig klar, dass wir im Studium nur äußerst unzureichend auf die Anforderungen der „Arbeitswelt“ vorbereitet wurden und dass unser Berufsstand einfach keine Lobby hat, geschweige denn in den einschlägigen Kreisen (Ämter, Behörden, Wirtschaft, Politik, Medien) auch nur hinreichend bekannt wäre. Einen BV-Umwelt hätten wir damals schon nötig gehabt!

      Als nun vor einigen Jahren u.a. Dank der unermüdlichen Arbeit von Stephan Koeppen, aber auch vieler anderer, die hier leider aus Platzgründen unerwähnt bleiben müssen, der BV-Umwelt aus der Taufe gehoben wurde, sah ich in selbigem eine Möglichkeit, die o.a. Problematik anzugehen. Weshalb ich schließlich Mitglied wurde und auch bald in der BV-Arbeitsgruppe Umweltkommunikation und -Bildung, die von Susanne Blech geleitet wurde, mitarbeitete.

      Da ich vermute, nicht der einzige Umweltwissenschaftler zu sein, der die o.a. Beobachtungen machte, denke ich, sollte es auch vielen anderen ein Anliegen sein, eine Plattform zu haben, um unserer „Unterrepräsentation“ entgegenzuwirken. Den BV-Umwelt sehe ich hierfür als die beste Möglichkeit, sich als Umweltwissenschaftler (oder Vergleichbares) zu organisieren und einzusetzen, um – zumindest langfristig – eine Vertretung unseres Berufsstandes in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu schaffen. Nutzen wir die Chance und geben dem Verband gemeinsam Schwung! Wir alle können als Umweltwissenschaftler davon nur profitieren!

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