Newsletter des BV-Umwelt 2018-2019 erschienen

Kurzmitteilung

Wie in den letzten Jahren schon, erschien der Newsletter über die Verbandstätigkeiten 2018 nicht zum Ende des Jahres sondern mit etwas Distanz und besten Wünschen und Elan fürs neue Jahr.

Allen Mitgliedern ist er per E-Mail zugegangen. Er ist aber auch hier online zu finden:

Newsletter des BV-Umwelt 2018-19

Im Archiv sind auch die Ausgaben der vergangenen Jahre veröffentlicht.

Einladung zum Neujahrstreff 2019

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten des Berufsverbandes Umweltwissenschaften e.V.,

hiermit laden wir zum Neujahrstreff 2019 am 27. Februar um 19 Uhr ins GREND Kulturzentrum in Essen-Steele ein. Neben der Vernetzung von Umweltwissenschaftlern und Ökologen steht der Vortrag von unserem Mitglied Ute Goerke zum Thema „Ressourcenvergleich zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft“ im Mittelpunkt und lädt zur angeregten Diskussion ein.

Wie groß sind die Unterschiede zwischen ökologisch und konventionell erzeugten Ackerfrüchten denn wirklich? Bislang wurden meist die Treibhausgasemissionen, die negativen Folgen durch den Pestizid- und Mineraldüngereinsatz betrachtet. Aber wie groß sind die Effekte im Ressourcenverbrauch, um eine bestimmte Menge Kartoffeln oder Kuhmilch zu produzieren? Was geht als Input in das Produkt überhaupt rein. In meiner Masterarbeit im Weiterbildungsstudiengang Umweltwissenschaften habe ich den sog. Material-Footprint landwirtschaftlicher Produkte bilanziert.

Als Fazit aus diesen Ergebnissen stellt sich die Frage nach einer Umsetzung einer sozial-ökologischen Transformation. Hier stelle ich Potenziale einer Region vor, um eine Transformation zu erlangen.

Die Arbeit fand in Kooperation zum Wuppertal Institut und der Regionalwert AG Rheinland statt.

Anmeldungen werden zur besseren Planung unter oder beim Vorstand erbeten.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und einen guten Start ins umweltwissenschaftliche Jahr!

Bits & Bäume – Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Unter dem Motto „Bits & Bäume“ fand am 17. und 18. November 2018 im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin eine Konferenz zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit statt (s. www.bits-und-baeume.org). Diese wollten wir nutzen, um uns über die gegenwärtigen Trends und deren Bedeutung für den BV zu informieren und Kontakte für den Berufsverband aufzubauen. India Chahbari und Bernhard Demel vom Vorstand des BV Umwelt nahmen deshalb im Namen des Verbandes an der Konferenz teil; India Chahbari sei an dieser Stelle für die Organisation von Fahrt und Unterkunft sowie ihr Engagement ganz herzlich gedankt!

Getragen wurde die Konferenz u.a. vom Deutschen Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen (DNR) e.V., der Technischen Universität Berlin, Germanwatch e.V., dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Brot für die Welt – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und dem Chaos Computer Club e. V. (CCC). Sowohl von „digitaler“ wie auch von „nachhaltiger“ Seite waren somit zahlreiche renommierte Organisationen als Ausrichter vertreten. Weiterlesen

Letzte Chance: Anmeldung zur Mitgliederversammlung am 10.11.2018

Am kommenden Wochenende findet im Unperfekthaus Essen unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt, wozu wir nochmals herzlich einladen. Alle Mitglieder haben die ordentliche Einladung erhalten.

Alle Daten sind im Termin einsehbar:

10.11.2018 im Unperfekthaus Essen

Anmeldungen auch von Spätentschlossenen werden weiterhin über den üblichen Weg an den Vorstand entgegengenommen:

Bericht vom Infernum-Tag beim Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen

Thema des Infernum-Tages am 9.Juni 2018 war die Bewertung der Digitalisierung als Chance für mehr Nachhaltigkeit. Professor Dr. Tilman Santarius von der TU Berlin stellte in seinem Eingangsvortrag die Frage, ob die Digitalisierung Beiträge zur Bewältigung des Klimawandels, des Wassermangels und des Landverbrauchs leisten könnte. Er analysierte zunächst, dass heute bereits 8 % des weltweiten Stromverbrauchs für das Internet benötigt werde. Da heutige Smartphones nur eine Nutzungsdauer von etwa zwei Jahren haben, türmen sich weltweit die Elektroschrott-Berge auf und dies bei einer Recyclingquote von weniger als 2 %. Die Digitalisierung kann zu einer Dematerialisierung beim Konsum führen. Als Beispiel nannte er die Möglichkeit, Musik und Videos aus dem Internet zu streamen, nicht mehr als DVD zu kaufen oder zu leihen. Dennoch sei die digitale Effizienz wichtig, das heißt Endgeräte energiesparend zu produzieren. Er plädierte dafür, die Digitalisierung intelligent und anwendungsbezogen einzusetzen. Für den Bereich des Konsums nannte er Möglichkeiten von sozialen Innovationen wie dem Sharing von Autos und die intelligente Nutzung von hochwertigen Konsumgütern, die nicht mehr selbst besessen werden müssen. Dem steht als Risiko immer gegenüber, dass die Digitalisierung nur zu einer weiteren Konsumssteigerung führen könnte.

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